ProBio
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garantiert gentechnikfrei und unbestrahlt
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nachhaltige Landwirtschaft
(u.a.: wenn von konventionellem Anbau auf Bio umgestellt wird, verbessern sich die Bodenverhältnisse nach einiger Zeit – Organismen, Humusbildung)
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keine schadhafte Behandlung des Gemüses, nicht chemisch gespritzt; es befinden sich keine Giftstoffe im Boden, somit auch nicht in der Pflanze
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keine Zusatzstoffe in den Produkten (Zusatzstoffe können Allergien und Krankheiten auslösen)
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weniger Nitrat: während der Verdauung wird Nitrat in Nitrit und später dann in Nitrosamine umgewandelt, die giftig & krebserregend wirken. Besonders Gemüse aus Treibhäusern ist meist stark mit Nitrat belastet.
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besserer Geschmack: mehr Eigengeschmack, da das Wachstum der Pflanze nicht künstlich beschleunigt wird;
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Biolebensmittel sind gesünder, da keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel verwendet werden
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Der Anteil an sekundären Pflanzenstoffe in Bioprodukten ist bis zu 50 % höher als in konventionellen Vergleichsprodukten (BioAustria, zit.n. Brandt et al, 2001; Mitchell et al, 2007). Sekundäre Pflanzenstoffe schützen vor Krebs und stärken das Immunsystem. Weiters regulieren sie den Blutdruck und wirken hemmend auf Bakterien.
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mehr Vitamine & Mineralstoffe als herkömmliche Produkte (BioAustria: Biolandbau: Basis für gresunde Lebensmittel. zit.n. Weibel et al, 2000)
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umweltgerecht – tiergerecht - menschengerecht: Im biologischen Landbau steht Qualität vor Quantität. Bio-Landwirte arbeiten im Einklang mit der Natur: Kerngedanke beim ökologischen Landbau ist ein möglichst geschlossener & natürlicher Kreislauf zwischen Mensch, Tier und Natur.
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Bio - für einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Boden, Wasser und Luft werden geschützt, die Bodenfruchtbarkeit gefördert und die Artenvielfalt erhalten.
- Regional (auch hier werden Pestizide, Fungizide usw. verwendet!) ist NICHT gleich BIO!
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***BIO***
Was uns gut tut, tut auch der Natur gut.
Im konventionellen Anbau werden die Felder mit Pestiziden, Fungiziden und Herbiziden behandelt; harmloser klingt natürlich die Bezeichnung “Pflanzenschutzmittel”. Befragst du Biobauern/Biobäuerinnen zu diesem Thema, werden sie dir gerne erzählen, dass das unnötige und übertriebene Maßnahmen sind. Warum dann der ganze chemische Mix bei Nicht – Bioanbau? Ganz einfach: Es geht um den Profit. Die Pflanzen wachsen schneller, die “Schädlinge” werden vernichtet.
Doch das ist sehr kurz gedacht. Der Boden ist die Basis alles Lebens. Verwendet man/frau Kunstdünger um Gemüse, Getreide & Co einen Wachstumsschub zu verpassen, wird der Boden auf Dauer kaputt. Der Kunstdünger ist sauer und tötet Humus bildende Organismen ab. Irgendwann wird dann nichts mehr auf diesem Boden gedeihen können.
Ein interessantes Beispiel hierzu ist Weizen, der wegen höheren Erträgen angebaut wird. Eigentlich ist Weizen nicht heimisch in Mitteleuropa und kann deswegen hierzulande gar nicht optimal gedeihen. Dazu braucht man/frau dann bei uns Dünger. Dieser tötet die Bakterien ab, aber gleichzeitig wird der Weizen dadurch geschwächt und für Schädlinge anfällig. Daher wird er dann mit “Pflanzenschutzmitteln” besprüht und mit Antibiotika behandelt.
Dinkel hingegen gedeiht bei uns prächtig – ohne das ganze “chemische Zeugs”. Somit würden Boden und Ertrag geschont. Warum wird dann nicht mehr Dinkel angebaut? - Da sind wir wieder beim vorigen Thema...der Profit wäre kurzfristig nicht so hoch.
Doch Felder, die über Jahrzehnte bepflanzt werden können, sind eine langfristige Absicherung für den Biobauern/die Biobäuerin. Und er/sie arbeitet im Einklang mit der Natur. Hier wird sich besonders gut um den Boden gekümmert, es wird in den Plan der Natur so wenig wie möglich eingegriffen, stattdessen wird er für den Menschen genützt als Nahrungsstelle – anstelle von bloßem ausgebeutet werden. Ein gut durchdachtes Anbausystem (=Fruchtfolge, d.h.eine best. Sorte folgt der nächsten im jährlichen Rhythmus) garantiert, dass die Pflanzen genau das bekommen, was sie benötigen; und das bekommen sie immer vom Vorgänger, der vor ihnen dort gewachsen ist. Klee und Erbsen z.B. bilden etwa bestimmte Bakterien an den Wurzelenden, die Stickstoff binden und im Boden einlagern. Deswegen wird im nächsten Jahr z.B. Dinkel angebaut, der mit dem Stickstoff toll wächst. Zwischen den Fruchtfolgen gibts auch mal bloße Begrünung des Feldes – ohne jeglichen Ertrag. Wenn es dann kalt wird im Winter, frieren die Pflanzen ab und im Frühjahr bekommen die Bodenorganismen die Nährstoffe, die sie benötigen um den Boden in Top-Form zu bringen für das nächste Gemüse bzw. Getreide, das nun angepflanzt werden soll. Ein natürlicher Zirkel, der qualitativ hochwertige Produkte verspricht.
Sind Biolebensmittel nun gesünder? Nun, es gibt eine Studie von Bio-Ernte-Austria (siehe z.B. hier: http://sciencev1.orf.at/science/news/93005 [Stand 22.10.2011]), die u.a. besagt, dass der Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen (bekämpfen Bakterien, sind Blutdruck senkend usw.) in biologisch erzeugten Produkten um 10 – 50% höher sein kann. Wahrscheinlich durch das Verbot von Pestiziden und die richtige Sortenauswahl. Auch sollen laut einer amerikanischen Ernährungswissenschaftlerin Biorohwaren einen höheren Nährstoffgehalt aufweisen.
Greenpeace hat Studien dieses Thema betreffend durchgeführt. Bei den Produkten aus konventionellem Anbau wurde teilweise enorme Pestizidbelastung festgestellt im Gegensatz zur Bioware. Es wurde sogar vor einer gesundheitlichen Gefahr beim Verzehr dieser konventionell erzeigten Produkte gewarnt.
Virginia Worthington, eine amerikanische Ernährungswissenschaftlerin hat über 41 öffentliche wissenschaftliche Studien begutachtet und verglichen und das Ergebnis war, dass Biorohwaren 21% mehr Eisen, 29% mehr Magnesium und 27% mehr Vitamin C beinhalten (Quelle: Wikipedia). Und die Nitratbelastung ist um einiges geringer als bei Nicht - Biolebensmitteln.
Ihr BSK - Team